Ich wünsche allen Menschen ein gutes, gesundes und zufriedenes Neues Jahr 2018.

 

 

Mögen wir einen Ausgleich finden zwischen Tun und Nichtstun und weniger durch das Leben hetzen und die freie Zeit genießen, die wir haben. Seien Sie zufrieden mit dem, was Sie haben und nicht unzufrieden, weil Sie dieses oder jenes (noch) nicht haben. Ruhe, Frieden, Gelassenheit und all die inneren Schätze finden wir nur bei uns selbst. Unternehmen sie doch einmal eine Entdeckungsreise zu sich selbst. Die Zufriedenheit liegt in Ihnen – und alles andere auch.

Mögen wir tolerant, hilfsbereit, friedfertig und freundlich sein im Umgang mit unseren Mitmenschen, mehr Geduld und weniger Erwartungshaltung entwickeln und unser Mitgefühl entfalten. Wenn im Leben schwierige Situationen zu meistern sind, helfen uns Aggressivität und Ungeduld nicht weiter. Jeder hat seine Aufgabe im Leben zu bewältigen und kann nicht andere dafür verantwortlich machen. Jeder ist für sein Tun selbst verantwortlich.

Überdenken wir am Jahresende unser eigenes Leben und das Leben im Allgemeinen auf dieser Welt. Wie wünschen wir uns unsere Welt? Ist es wichtig, alles mögliche kaufen zu können oder anderen Menschen zu helfen? Wollen wir in einer lebens- und liebenswerten Welt leben, oder wollen wir nur ein Hauen und Stechen im Wettbewerb darum, wer der Schnellste ist, wer das größere Auto hat, wer wie viele Häuser besitzt oder sonstige Güter anhäuft? Wir alle sind verantwortlich dafür, wie unsere Welt sich weiterentwickelt. So sollte uns der Klimaschutz nicht gleichgültig sein. Viele wollen Nachkommen in die Welt setzen, doch wie sieht die Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder aus? Wenn uns die Umwelt egal ist, dann müssen unsere Kinder und Kindeskinder irgendwann mit Atemmasken durch ihr Leben gehen. Immer mehr Menschen leiden unter Atemwegserkrankungen und sterben daran. Alles im Leben hat seinen Preis; wir wollen Strom, fließend warmes und sauberes Trinkwasser, gute Nahrung, schönes Wohnen, Handys, Autos, Reisen usw. Dafür ist es allerdings notwendig, darüber nachzudenken und Lösungen zu finden, wie wir dies auf sinnvolle Weise umsetzen können ohne allzu großen Schaden an der Erde anzurichten. Es gibt z. B. viele Anbieter ökologisch verträglich erzeugten Stroms, die bereit sind sich für den Erhalt einer lebenswerten Umwelt einzusetzen – und dies gemeinsam mit engagierten BürgerInnen auch schon seit vielen Jahren tun. Das Geldverdienen auf Kosten anderer, die Gleichgültigkeit gegenüber der Umwelt und die Ausbeutung von Menschen nenne ich die moderne Sklaverei. Wollen wir das wirklich?

Wollen wir weiterhin wegschauen, was auf dieser Welt wirklich passiert?

 

 

An dieser Stelle möchte ich mich von Ihnen verabschieden und wünsche Ihnen alles erdenklich Gute. Ab 2018 ziehe ich mich zurück, gehe in die Stille und nehme mir eine längere Auszeit und schaue, was kommt – oder auch nicht kommt.

 

 

Im Schweigen

 

Schweigen: Auskommen ohne Worte.

 

Schweigen: Stehen bleiben.

Alle Hektik beiseitelegen.

Alles Gerede einstellen.

Laute Geräusche meiden.

 

Schweigen: Stillhalten.

Um das Trübe in uns zu sehen.

Um das Dunkle in uns zu erhellen.

Um die Impulse unseres Herzens zu erkennen.

 

Schweigen: Hören.

Hören auf andere.

Hören auf das, was mich umgibt.

Hören auf die inner Stimme.

 

Schweigen: Nachdenken.

Über die Worte, die ich benutze.

Über den Ton, den ich pflege.

Über den Umgang, den ich habe.

 

Schweigen: Sich zurückziehen.

Bei sich selbst sein.

Mit sich selbst auskommen.

Sich selbst genügen.

 

Schweigen: Ehrlich sein.

Nichts mit Phrasen überdecken.

Nichts in Grund und Boden reden.

Sich von der Last der Worte befreien.

 

Schweigen: Zur Ruhe kommen.

Die Gedanken fließen lassen.

Nichts totschweigen.

Alles hochkommen lassen, was mich bewegt.

Es betrachten und loslassen.

 

Schweigen: Nähe spüren.

Nähe zu mir selbst.

Nähe zu einem vertrauten Menschen.

Nähe zur Natur.

Nähe zu Gott.

 

Schweigen: Mit sich selbst eins sein.

Meinen inneren Raum der Stille öffnen.

Frei sein von den Erwartungen,

die andere an mich haben.

Frei von den Ansprüchen,

die ich an mich selbst stelle.

Der sein zu können, der ich bin.

 

Das Schweigen birgt die Chance,

mit sich selbst in Kontakt zu kommen,

sich zu öffnen für Verborgenes.

Wer manchmal auf das Reden verzichtet,

wird seine Worte später mit mehr Bedacht wählen.

 

(Petra Altmann)

 

 

Einen ganz besonderen Dank möchte ich den lieben Menschen geben, die in den letzten 10 Jahren zu mir gekommen sind und mir Ihr Vertrauen geschenkt haben. Es war eine wunderschöne und auch für mich sehr lehrreiche Zeit.

 

Info für KundInnen, die eine Reiki-Ausbildung bei mir gemacht haben: Sollten Fragen auftauchen, bin ich auch weiterhin gerne Eure Ansprechpartnerin.

 

Kontakt: saskiaspeicher@t-online.de

 

 

Ich verneige mich in tiefer Demut vor den Lichtern dieser Welt.

 

Namasté

Ihre Saskia Speicher